Mit Intervallfasten erneuerst Du Deine Körperzellen und beugst langfristig Krankheiten vor.


Warum ist das Intervallfasten so gesund? Und was macht es mit Deinem Körper? Und wie lange gibt es diese Ernährungsform überhaupt schon? Die Antworten rund um die gesundheitlichen Vorteile, den Ursprung des Intervallfastens und warum es langfristig Krankheiten vorbeugen kann, erhältst Du hier:

Krankheiten vorbeugen dank Autophagie

Mit dem Intervallfasten verlierst Du Gewicht und erneuerst gleichzeitig Deine Körperzellen. Grund dafür sind die regelmäßigen Essenspausen, die du machst. In denen kann sich jede einzelne Zelle erholen und erneuern. 

Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Diesen Prozess nennt man Autophagie. Entdeckt wurde dieser Prozess erst im Jahr 2016 von dem Japaner Yoshinori Ohsumi, wofür er den Medizin-Nobelpreis erhalten hat. 

Zellerneuerung beim Intervallfasten

Die Autophagie ist für das Überleben der einzelnen Zelle essentiell. Denn bei diesem Vorgang baut die Zelle eigene Bestandteile ab und verwertet sie wieder. Sie recycelt sich also selbst. Und eine frische, gesunde Zelle ist widerstandsfähiger als eine geschwächte, kranke Zelle. 

Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Die Autophagie im Körper beginnt schätzungsweise nach 14 Stunden fasten, daher ist die 16 zu 8-Methode so gesund.




Das sagt Wikipedia

"Autophagozytose ermöglicht auch den intrazellulären Abbau von Viren, Bakterien und Fremdproteinen, die in die Zelle eingedrungen sind."

Quelle: Wikipedia, Suchwort: Autophagie


Autophagie - die Zelle frisst sich selbst

Autophagie heißt ausgeschrieben Autophagozytose und kommt aus dem altgriechischen: autós heißt „selbst“, phagein heißt „fressen“ und cýtos ist die „Zelle“. Die Autophagie hält die Zelle gesund und leistungsfähig. Mit diesem Programm zur Selbstverdauung reinigt und entgiftet die Zelle sich selbst. Unbrauchbare Bestandteile, wie z. B. fehlgefaltete Proteine und beschädigte Zellbestandteile werden verwertet und die Zelle generiert daraus neue neue Bausteine bzw. nutzen diese als Brennstoff. 

Dies ist vergleichbar mit dem Prozess der Energiegewinnung aus Fettreserven bei einem Kaloriendefizit. Findet die Autophagie nicht statt, dann lagert sich der zelluläre Müll in der Zelle ab und behindert langfristig die reibungslose Funktionsweise der Zelle. Und genau das macht auf Dauer krank. Wenn Du also beim Intervallfasten während der Essenspause Hunger verspürst, dann freue Dich darüber in dem Wissen, dass die Zelle sich selbst frisst und hilf ihr, indem Du ausreichend Wasser trinkst.


Meine Buch-Empfehlung zum Thema Autophagie - Der Jungzellen-Effekt

Der Autor Dr. Slaven Stekovic, unterrichtet und forscht seit fast einem Jahrzehnt zum Thema Alterung und Gesundheit am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Karl-Franzens-Universität in Graz. Er veranschaulicht in diesem Buch* unsere Chancen, wie wir trotz fortschreitendem Alter, möglichst jung und gesund bleiben. Vor allem befasst er sich mit dem Einfluss der Nahrung auf Gesundheit und Alterung und erklärt das Thema Autophagie in diesem Buch auf einfach Art und Weise. 



Der Ursprung der Intervallfasten-Methode liegt in der Steinzeit

Das Intervallfasten ist bereits seit Beginn der Menschheit aktuell. Denn Nahrung war nicht immer vorhanden. Man erlegte also beispielsweise ein Mammut, aß sehr viel davon und machte dann wieder eine mehrtägige Essenspause bis zum nächsten Mammut. Steinzeitmenschen machten also eine Art erzwungene "Intervall-Diät".

 

Aus Sicht der Evolution ist häufiges Essen in kurzen Abständen also völlig unnatürlich, regelmäßiges Essen ist erst seit relativ kurzer Zeit in der Geschichte der Menschheit üblich. Aber unser Körper ist nach wie vor auf die steinzeitliche Ernährungsweise ausgelegt. 

Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Die steinzeitlichen Jäger und Sammler waren kürzeren oder längeren Perioden des Nichtessens ausgesetzt. Unser gesamter Stoffwechsel und Verdauungsapparat ist darauf ausgerichtet und in der Zeit des Fastens konnte die Selbstreinigung der einzelnen Zellen vollzogen werden. „Verschlackung“ und Übergewicht hatten keine Chance. 

Wären diese Essenspausen schädlich gewesen, hätte die Menschheit sicher nicht überlebt. Dies erklärt auch, warum Intervallfasten keine Intervall-Diät, sondern eine Ernährungsumstellung mit einer Art Zell-Diät ist - vor allem auch zum Krankheiten vorbeugen und um Körperzellen zu reinigen. Denn die einzelne Zelle ist die Basis aller Gesundheit.


ist Intervallfasten ein anderer Begriff für die Steinzeit-diät?

Auch, wenn wir den Ursprung des Intervallfastens ebenfalls in der Steinzeit sehen, so ist mit der Steinzeit-Diät doch etwas anderes gemeint. Bei der Steinzeit-Diät oder Paleo-Diät wird nur das gegessen, was unsere steinzeitlichen Vorfahren an Nahrungsmittel zur Verfügung hatten. Convenience-Produkte, Fertiglebensmittel, Produkte aus Getreide oder Zucker sind bei der Steinzeit-Diät verboten. Das Credo lautet: "Iss alles, was natürlich ist." (Ein gutes Credo!) Denn Zucker konnte beispielsweise erstmals 600 n. Chr. in Persien aus Zuckerrohr gewonnen werden. Getreide wird zwar bereits seit 32.000 Jahren als Wildgetreide verarbeitet, das bedeutet in der gesamten Menschheitsgeschichte jedoch nur ein Augenschlag. Ich bezweifle, dass der menschliche Körper im Laufe seiner Evolution sich so schnell an die neuen Lebensmittel gewöhnen konnte. 

Also zielt die Steinzeit-Diät bzw. Paleo-Diät eher auf die Art der Lebensmittel ab, während das Intervallfasten sich an den Essenszeiten orientiert. Es spielt beim Intervallfasten somit keine Rolle, WAS, sondern WANN gegessen wird. Wenn Du jedoch Probleme hast, beim Intervallfasten abzunehmen, dass empfehle ich Dir die Abnehm-Booster LCHF-Ernährung bzw. Ketogene Ernährung. Diese orientieren sich an der Reduktion von Kohlenhydraten und Zucker und können Dich Deinem Wunschggewicht noch schneller näher bringen.

Du kannst natürlich auch die Steinzeit-Diät oder Paleo-Diät mit dem Intervallfasten kombinieren, so wie viele andere Ernährungsformen auch. Und das ist der große Vorteil dieser flexiblen Ernährungsform, dass sie so universell kombinierbar und einsetzbar ist.


Mein Buchtipp zu den Grundlagen und Vorteilen der Steinzeit-Diät

Neben leckeren Rezepten umfasst das Buch* eine Einführung in die Steinzeit-Ernährung. Die Theorie wird erklärt, Paleo-geeignete Lebensmittel vorgestellt und die Vorteile der Steinzeit-Diät aufgezeigt. Inkl. 30-Tage Ernährungsplan sowie praktische Tipps für die Küche und den Alltag.




Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Durch die Forschung in den letzten Jahren wissen wir, dass ein ständig zu hoher Insulinspiegel die Gewichtszunahme fördert und letztendlich auch krank macht (Stichwort: Diabetes). Denn bei ständiger Insulinausschüttung erhält der Körper das Signal, dass genügend Energie durch Nahrungszufuhr vorhanden ist und die Zellen keine Zellerneuerung durchführen müssen. Also bleiben die Energiereserven in Form von Fettzellen unangetastet, was auch wiederum eine Anhäufung von Schadstoffen im Körper bedeutet. Die "Verschlackung" findet statt.

Dabei besteht ein hohes Risiko für Übergewicht. In einem Experiment mit Mäusen fand man heraus, dass längere Abstände zwischen den Mahlzeiten vorteilhaft für die Fitness und die Lebensspanne des Organismus haben. Weitere Studien belegen, dass diese positiven Auswirkungen, die für die Mäuse gelten, auch auf den Menschen übertragen werden können. Hier ist eine Essenspause von mindestens 14 Stunden sinnvoll, da erst dann der Prozess der Autophagie im Körper beginnt. Daher ist die 16 zu 8-Methode auch so gut geeignet.


Die Autophagie mit der Intervall-Diät täglich nutzen

Wenn man von "Entschlackung" spricht, dann ist damit die Autophagie gemeint. Während der Intervall-Diät macht die Zelle sozusagen eine Zell-Diät.  Das bedeutet: Entartete Zellen, Ablagerungen und bösartige Bakterien werden in der Zelle während der Autophagie bereits im Anfangsstadium abgebaut und haben somit schlechte Chancen, im Körper Schaden anzurichten.

Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Das große Potenzial der Autophagie liegt in der heutigen Zeit in der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, wie Bluthochdruck, Herzinfarkten oder Schlaganfall. Auch bei Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Demenz und sogar Krebs soll Intervallfasten vorbeugend wirken. So waren Mäuse, die jeden zweiten Tag fasteten, besser vor Diabetes geschützt, als Mäuse, die jeden Tag zu Fressen bekamen. Der Stoffwechsel profitiert von den Essenspausen und kann sich normalisieren.



Meine Buch-Empfehlung zum Einstieg ins Intervallfasten


Kurz und kompakt beschreibt Daniel Roth in diesem Buch* ausführlich, warum

die Methode des Kurzzeitfastens so effektiv wirkt. Unterhaltsam aufbereitet zeigt er die neuesten Erkenntnisse aus der medizinischen Forschung sowie seinen eigenen Erfahrungen. Leicht verständliche Anleitungen und viele hilfreiche Tipps runden das ganze ab. 



Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät

Mit Autophagie Krankheiten vorbeugen dank der Intervall-Diät