Mit Intervallfasten fühle ich mich wohl - und nehme ohne Verzicht ganz gesund und stetig ab.


Meine Diätkarriere ist lang: Vielleicht kennst Du noch die Zitronensaft-Diät - diese habe ich mit meiner Mutter damals gemeinsam gemacht. Ich muss heute immer noch daran denken, wen ich Zitrone in Verbindung mit Ahornsirup rieche...

 

Ebenso habe ich mehrere Tage Heilfasten durchgezogen (und währenddessen ständig Kochbücher gewälzt), habe Low Fat 30 gemacht, war Trennkost-Spezialistin und somit Jojo-Effekt-Expertin. Denn das ist alles, was von meinem damaligen Gewicht von 62 kg übrig geblieben ist. 

Zwischen diesen beiden Bildern liegen ca. 13 kg. 


Von 62 auf 85 kg - eine tolle Diätkarriere!

Das Problem an der ganzen Sache war, dass ich immer eine Diät gemacht habe und danach "normal" gegessen habe. Ich bin eine "Frust-Esserin" - wenn es mir nicht gut geht, esse ich. Natürlich auch aus Langeweile, und weil ich es doch sowieso nicht schaffe, abzunehmen. Daher gönne ich mir lieber etwas... 

Und so habe ich mich irgendwann bis 85 kg hochgearbeitet. Mittlerweile hatte ich zwei Kinder bekommen und beruhigte mich mit den Worten: "Du bist Mutter, Du darfst so aussehen. Du musst keinem Schönheitsideal mehr hinterherlaufen." Und ich aß wieder - aus lauter Frust. Hauptsache Kuchen und Kohlenhydrate. 


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Mit der Low Carb-Ernährung begann der Wandel

Irgendwann erkannte man, dass Fett nicht der Übeltäter ist, sondern Zucker und Kohlenhydrate. Also begann ich mit der LOGI-Diät. Weniger Kohlenhydrate aber mehr Eiweiß und Fett waren das Credo. Damit hatte ich tatsächlich gut abgenommen und hielt fast 1,5 Jahre mein Gewicht. Aber ein Geburtstag hier, Weihnachten dort - und schon war der Aufwärtstrend wieder spürbar.  

Als meine Schmerzgrenze von 80 kg wieder überschritten war, stolperte ich über die LCHF-Ernährung (Low Carb High Fat). Ich probierte das aus und siehe da, sie bekam mir körperlich sehr gut. Ich hatte auf einmal keinen Heißhunger mehr und das Herzklopfen, was ich oft aufgrund von Brot und Kuchen hatte, war verschwunden. Meine Wachheit und Fitness steigerte sich - meine Laune ebenso.


Meine Buch-Empfehlung zum Thema Zucker, die Zucker-Maffia und die Gefahren dahinter

Zucker macht süchtig, dick und krank. Der meiste Zucker ist in industriell hergestellten Lebensmitteln versteckt. Kaum zu glauben, dass wir täglich mehr als 100 Gramm reinen Zucker zu uns nehmen! Wie gefährlich dies für unsere Gesundheit tatsächlich ist, wer daran verdient und wer politisch die Strippen zieht, das deckt einer meiner Lieblingsautoren in diesem Bereich, Hans-Ulrich Grimm, mit seinem Buch* auf.




Ernährungsumstellung statt Diät zum Gewicht halten

Ich informierte mich weiter und lernte die ketogene Diät kennen. Hier werden die Kohlenhydrate auf weniger als 20 g pro Tag reduziert und sehr fettreich gegessen. Morgens gab es meinen Bulletproof-Kaffee und ich fühlte mich rundum wohl. Doch trotzdem wollten die Pfunde nicht schwinden. Außerdem plagte mich der typische Mundgeruch und Ausnahmen warfen einen sofort aus der Ketose, die man sich danach wieder erarbeiten musste. Dies dauerte einige Tag und der Mundgeruch wollte nicht schwinden.

Und plötzlich fragte mich meine Freundin, ob ich denn auch Intervallfasten mache. Ich wusste erst einmal überhaupt nicht, was das ist und informierte mich. Ich las alles zu dem Thema und dachte: Ich kann niemals auf eine Mahlzeit am Tag verzichten. Schließlich hatte ich mit Heilfasten keine guten Erfahrungen gemacht.

Aber ich probierte es aus. Mittlerweile frühstücke ich lecker um 12 Uhr und esse das letzte Mal gegen 19.30 Uhr. Ich mache die 16 zu 8-Methode. Ein perfekter Plan und ganz leicht durchzuführen. 


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Langfristig Abnehmen und Gewicht halten mit der Intervallfasten-Methode

Langfristig abnehmen ist der Traum von Vielen. Warum ich die Intervallfasten-Methode so toll finde ist:

  • Ich kann in den 8 Stunden essen, was ich möchte (natürlich in Maßen, Intervallfasten ist kein Freifahrtsschein) - auch Geburtstagskuchen oder Sonntagskaffee ist mal drin.
  • Ich spürte deutlich, dass sich mein Körper verändert. Anstelle einer Gewichtsabnahme habe ich am Anfang gemerkt, wie sich der Körper veränderte. Hosen wurden weiter und bequemer, die Haut glatter, Gelenkschmerzen hörten auf und ich war leistungsfähiger. Dies sind sicher die Auswirkungen der Autophagie.
  • Ich kann jede Ernährungsform mit Intervallfasten kombinieren - ob es jetzt die ketogene Ernährung ist, vegan, Trennkost, basische Ernährung oder sonstige Vorlieben. Intervallfasten geht immer.
  • Ketogene Ernährung und LCHF kann ich sogar als Abnehm-Booster einsetzen. Wenn sich mal nichts tut auf der Waage, ernähre ich mich in diese Richtung. Ich habe ja mittlerweile Erfahrung damit. 
  • Im Urlaub habe ich ganz normal mit der Familie gegessen inkl. Frühstück - und 1 kg zugenommen. Nach dem Urlaub habe ich dann sofort wieder mit dem Intervallfasten begonnen - eine pure Erholung für Körper und Geist!
  • Intervallfasten ist sehr flexibel. Ich variiere meine Essenszeiten auch mal um +/- 2 Stunden. Solange die Schwankungen nicht zu groß sind, ist dies kein Problem für den Körper.
  • Der typische Ketogen-Mundgeruch ist weg und ich merke auch, dass ich weniger Ausdünstungen habe, wenn ich schwitze. 

Ich mache die Intervallfasten-Methode nun seit Anfang 2018. Auch wenn zunächst wenig auf der Waage sichtbar war, nehme ich doch langsam und stetig ab - vor allem an messbaren Umfang. Mein Ziel sind 72 kg -  mein Normalgewicht. Ich bin sicher, dass ich dies mit der Intervallfasten-Methode schaffe und mein Gewicht halten werde.

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Langfristig Abnehmen und Gewicht halten mit der Intervallfasten-Methode